Seit 1898 im Dienst der Erforschung der Geschichte des antiken Vorderen Orients Kontakt   |   Impressum   |   erstellt von datalino 2010-2017

Aktuelle Mitteilungen

1. November 2018
Mitgliederreise der DOG - Dr. David Meier in Iran ca. 01.-21.11.2018

3. April 2018
11. ICAANE in München

12. August 2017
Mitgliederreise der DOG - Dr. Sabina Franke in die Türkei 12.-26. August 2017

24. Juli 2017
63. Rencontre Assyriologique Internationale: Dealing with Antiquity – Past, Present, and Future

Weitere Mitteilungen

3. April 2017
Der Orient-Exzess – Das Babylon-Fieber im deutschen Kaiserreich

25. November 2016
Mitgliederreise der DOG - Dr. M. Herles nach Usbekistan 14.05.-25.05.2017

2. April 2016
Mitgliederversammlung der Deutschen Orient-Gesellschaft

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24. Mai 2011
Quelle: Deutsche Orient-Gesellschaft

Rundbrief des Vorsitzenden im Frühjahr 2011

Liebe Mitglieder der Deutschen Orient-Gesellschaft,

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 24. April 2010 in Heidelberg tagte der Vorstand der DOG am 22. Oktober 2010 sowie am 25. Februar 2011. Im Zentrum der Vorstandsarbeit standen dabei, wie auch schon in der Vergangenheit, die Förderung der Forschung im Bereich der Vorderasiatischen Altertumskunde – unter Anderem durch Anschubfinanzierungen – sowie die Verbreitung von Forschungsergebnissen durch wissenschaftliche Veröffentlichungen. Auch das Archiv der DOG, das von unserem stellvertretenden Schatzmeister, Herrn Dr. Marzahn, betreut wird, wurde wieder von zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland besucht.

Im Jahr 2011 findet die Wahl der neuen Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft statt, für die die DOG als Fachrepräsentanz der Vorderasiatischen Altertumskunde in Deutschland ein Vorschlagsrecht besitzt. Der Vorstand der DOG hat sein Vorschlagsrecht für dieses wichtige Entscheidungsgremium der Forschungsförderung im Dezember 2010 wahrgenommen.

Im vergangenen Vereinsjahr sind in der Reihe Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft die folgenden Monographien erschienen: Eva Strommenger und Peter A. Miglus, Tall Bi’a/Tuttul V, Altorientalische Kleinfunde aus Tall Bi’a/Tuttul (WVDOG 126); Benjamin Sass und Joachim Marzahn, Aramaic and Figurative Stamps on Bricks of the Sixth Century B.C. from Babylon (WVDOG 127); Hans-Ulrich Onasch, Ägyptische und assyrische Alabastergefäße aus Assur (WVDOG 128); Daniel Hockmann, Gräber und Grüfte in Assur I: Von der zweiten Hälfte des 3. bis zur Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. (WVDOG 129); Dirk Wicke, Kleinfunde aus Elfenbein und Knochen aus Assur (WVDOG 131); Betina Faist, Neuassyrische Rechtsurkunden 4 (WVDOG 132).

Ebenfalls erschienen sind Band 141 (2009) der Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft sowie Band 11 (2010) unseres Magazins Alter Orient aktuell.

Mit einer Anschubfinanzierung fördert die DOG die digitale Erschließung von äthio-sabäischen Inschriften, die unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Nebes, Friedrich-Schiller-Universität Jena, durchgeführt wird. Die bislang bekannten äthio-sabäische Inschriften stammen aus dem Gebiet der heutigen Provinzen Akkele Guzay in Eritrea und Tigray in Äthiopien. Es handelt sich ausschließlich um Steininschriften, wobei sowohl bearbeiteten Steinblöcke unterschiedlicher Funktion als auch Graffiti vorliegen. Wie auch die anderen Zeugnisse der materiellen Kultur weisen diese schriftlichen Denkmäler eine hochgradige Ähnlichkeit mit der im Süden der Arabischen Halbinsel zeitgleich bezeugten sabäischen Kultur auf. Mit ihrer Anschubfinanzierung will die DOG nicht nur ein wissenschaftlich hochkarätiges Projekt unterstützen, sondern auch die große kulturhistorische Bedeutung der altsüdarabischen Schriftüberlieferung unterstreichen.

Schließlich will ich es nicht versäumen, all denjenigen von Ihnen, die die Gründung der von mir angeregten Förderstiftung der DOG mit einer Spende unterstützt haben, ganz herzlich für Ihr außerordentliches Engagement zu danken. Bislang sind mehr als € 4000 zusammengekommen – ein eindrucksvoller Betrag! Bis zur Gründung unserer Förderstiftung ist es zwar noch ein weiter Weg, aber ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel mit Ihrer Hilfe schon in den kommenden Jahren erreichen können.

 

Heidelberg, im Frühjahr 2011

 

Prof. Dr. Markus Hilgert

 

 

 

 

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