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1. November 2018
Mitgliederreise der DOG - Dr. David Meier in Iran ca. 01.-21.11.2018

3. April 2018
11. ICAANE in München

25. August 2017
Mitgliederreise der DOG - Dr. Sabina Franke in die Türkei 01.-15. August 2018

24. Juli 2017
63. Rencontre Assyriologique Internationale: Dealing with Antiquity – Past, Present, and Future

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6. Mai 2017
Mitgliederversammlung der Deutschen Orient-Gesellschaft

3. April 2017
Der Orient-Exzess – Das Babylon-Fieber im deutschen Kaiserreich

25. November 2016
Mitgliederreise der DOG - Dr. M. Herles nach Usbekistan 14.05.-25.05.2017

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1. November 2018
Quelle: Deutsche Orient-Gesellschaft e. V.

Mitgliederreise der DOG - Dr. David Meier in Iran ca. 01.-21.11.2018

Studienreise nach

                                                  IRAN

Abweichend zu üblichen Studienreisen sollen auch Orte in weniger touristisch erschlossenen Gebieten besucht werden, wie z.B. erstmals die Provinz Kerman mit den einzigartigen Funden der sog. „Jiroft“-Kultur.

Die Vorbereitungen und Durchführung der Reise übernimmt Dr. David Meier

Reisezeitraum: ca. 01.-21.11.2018

 

Reiseverlauf:

1.Tag:

Ankunft am International Imam Khomeyni Airport in Tehran, Transfer zum Hotel und gemeinsames       Abendessen in Tehran.

2.Tag: Tehran-Hamedan (340km):

Besichtigung des Iranischen Nationalmuseum (Iran Bastan Museum und das neueröffnete Museum für    islamische Kunst) sowie des Reza Abbasi-Museum in Tehran, anschliessende Weiterfahrt in Richtung      Hamedan; Besichtigung der Inschriften von Ganjnameh.

3.Tag: Hamadan-Malayer-Nahavand-Kermanshah (291km):

Besichtigung der antiken Ruinen von Ekbatana und des angeschlossenen Museums. Besichtigungen von            Godin Tappeh und des Anahita-Tempels in Kangavar. Vor der Ankunft in Kermanshah werden ebenfalls die Felsinschriften und Reliefs von Bisotun besucht.

4.Tag: Kermanshah-Sarpol Zahab-Kuhdasht-Khoramabad (450km):

Morgendlicher Besuch der sasanidischen und qadjarischen Reliefs von Taq-eh Bostan mit         anschliessendem Ausflug nach Sar pol Zahab, wo ebenfalls die berühmten bronzezeitlichen Felsreliefs       sowie das Felsengrab „Dokan Davud“ besichtigt werden. Nach der Weiterfahrt in Richtung Khoramabad wird bei Kuhdasht das Gräberfeld von Sorkhdom Laki angefahren bevor am späten Nachmittag die Unterkunft in Khoramabad erreicht wird.

5.Tag: Khoramabad-Pol Dokhtar-Dezful (186km):

Besichtigung der Falak-o-aflak Festung und des dort untergebrachten Museums (K). Auf dem weiteren Weg werden die Brückenpfeiler der mutmasslich sasanidischen Anlage sowie Überreste der achämenidischen Königsstraße in Pol Dokhtar besucht. In Tiefland von Khuzestan angelangt wird die berühmte Stätte Susa aufgesucht, wo ein partieller Rundgang durch die antiken Ruinen sowie ein Besuch des Museums geplant ist.

6.Tag: Dezful-Izeh-Shushtar-Dezful (480km):

Ganztägiger Ausflug in Richtung Izeh mit den Zielen Kul-eh Fara, wo neuelamischen Felsreliefs besucht            werden sowie die Reliefs Shekaft-eh Salman und Khung Noruzi. Weiterer Besichtigungsort dieses Tages ist Shushtar mit seinen zahlreichen Wasserfällen und Wassermühlen sowie den sasanidischen Brückenresten Polband Gheysar.

7.Tag: Dezful-Ahvaz (250km):

Nach Besuch der archäologischen Hinterlassenschaften westlich des Flusses Dez folgen an diesen Tagen die Exkursionen auf der Ostseite zu den Ruinen der elamischen Stadtanlage von Tchogha Zanbil mit ihrer zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Ziqqurat sowie nach Haft Tappeh, der ehemaligen elamischen Residenz Kabnak.

8.Tag: Ahvas-Ramhormoz-Behbahan-Kazerun (440km):

Auf der Überfahrt in Richtung des iranischen Hochlandes werden die elamischen Felsreliefs von Kurangun besucht, bevor abends in Kazerun die Unterkunft erreicht wird.

9.Tag: Kazerun-Malyan-Shiraz (240km):

Vor die Weiterfahrt in Richtung Shiraz werden die Ruinen der sasanisdischen Residenz Bishapur sowie die Felsreliefs des nahegelegenen Tales Tang-eh Chowgan besichtigt. Vor dem Erreichen des Tagesziels werden der Siedlungshügel von Tall-eh Malyan angefahren, wo evtl. die aktuellen Grabungsflächen besichtigt werden können.

10.Tag: Shiraz (25km):        

Nach dem ersten Teil der Reise durch den Zagros und Khuzestan werden in Shiraz innerhalb der Stadt die Nasir al-Molk Moschee ebenso wie der Garten Bagh Naranjestan. Nach einem Gang durch den Bazar werden die Grabmäler der iranischen Dichter Saadi und Hafez und sowie evtl. auch das Schiitische Heiligtum Boqe- Mir Ahmad „Shahcheragh“ besichtigt.

11.Tag: Shiraz-Marvdasht-Pasargad-Shiraz (280km):

Ausflug nach „Persepolis“, einem weiteren UNESCO-Kulturerbe, dem ehemaligen achämenidischen Parseh sowie von Naghsh-eh Rostam und Nagsh-eh Rajab, wo neben den Gräber der achämenid. Herrscher ebenfalls sasanidische Felsrelief zu besichtigen sind. Als weitere UNESCO-Weltkulturbe-Stätte wird Pasargadae mit den achämenidischen Palastanlagen und dem Kyros-Grabes besucht.

12.Tag: Shiraz-Firuzabad-Sarvestan-Neyriz-Darab (415km):

Zuerst geht es in Richtung der sasanidischen Ruinen von „Ardashir Khurah“, dem heutigen Firuzabad. Auf dem weiteren Weg werden weitere sasanidische Anlagen von Ghaleh Dokhtar und Sarvestan besichtigt. Vor der Ankunft in Darab wird in Neyriz die frühislamische Freitagsmoschee besucht.

13.Tag: Darab-Sirjan (284km):

Auf dem Weg zu den Ruinen der sasanidischen Reisdenz  Darabgerd wird ein ebenfalls sasanidisches Felsrelief besichtigt. Nach einem Picknick geht es dann weiter in Richtung Sirjan, wo die timuridische Zitadelle von Qaleh-Sang sowie das Grabmal von Shah Firuz angefahren werden. Nach der Ankunft wird ein Rundgang durch die Altstadt gemacht, wobei auch ein traditionelles Kühlhaus „Yakhdoun“ besucht werden soll.

14.Tag: Sirjan-Jiroft (280km):

Vormittags werden im Muzeh Sirjan lokale archäologische Funde besichtigt, bevor es dann weiter nach Jiroft geht, wo wir in Begleitung der lokalen Kollegen der Universität Jiroft den Siedlungshügel von Konar Sandal Shomali besuchen.

15.Tag: Jiroft-Rayen-Mahan-Kerman (226km):

Vormittags wird es die Möglichkeit geben in Muzeh Jiroft die materiellen Hinterlassenschaften der        bronzezeitlichen sog. „Jiroft“-Kultur Museum zu besichtigen sowie evtl. ein kleiner Rundgang über die neuen Ausgrabungen von Varamin. Auf der Weiterfaht in Richtung Kerman besuchen wir die islamische            Zitadelle von Arg-eh Rayen sowie in Maham den Schrein des Nematollah Vali sowie die Gartenanlage von Bagh Shahzadeh, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gezählt wird.

16.Tag: Kerman-Shahdad-Lut-Kerman (300km):

Von Kerman aus geht es in Richtung Shahdad, wo die bronzezeitlichen Hinterlassenschaften besichtigt werden. Nach einem Stopp in Shafiabad, geht es gleich im Anschluss zu einer Rundfahrt durch die Wüste Dasht-eh Lut, einem weiteren UNESCO-Welterbe, bevor abends ggfls. in Shafiabad in einer restaurierten             Karawansarai übernachtet wird.

17.Tag: Kerman-Ravar-Kuhbanan-Bafq (332km):

Von Kerman/Shafiabad aus geht es zuerst auf der Route, die Marco Polo laut seiner Reiseberichte begangen hat, in Richtung Ravar, wo zoroastrische Bestattungstürme „Dakhme“ besucht werden und im weiteren die safavidische Festung von Ghaleh Ratk in der Nähe von Kuhbanan. Am Nachmittag soll dann Bafq erreicht werden.

18.Tag: Bafq-Fahraj-Yazd (120km):

Auf der verhältnismäßig kurzen Strecke von Bafq nach Yazd wird in Fahradj eine der frühesten Moscheen Irans besichtigt, bevor wir zum Mittag in der UNESCO-Welterbe-Stadt Yazd ankommen. Dort wird die Altstadt zu Fuss erkundet mit seinen Sehenswürdigkeiten wie dem Amir Chaqmaq-Platz. Es ist ebenfalls geplant den aktuellen zoroastrischen Tempel sowie die historischen Bestattungsplätze zu besichtigen. Danach ist ebenfalls ein Besuch des Garten Bagh Doulatabad mit dem höchsten Windturm angedacht.

19.Tag: Yazd-Meybod-Nain-Esfahan (323km):

Von Yazd aus geht es zuerst nach Nain, wo die ehem. Freitagsmoschee besichtigt wird, sowie im          nahegelegen Mohammadiyeh traditionelle unterirdische Werkstätten, wo Kamelhaar auf verschiedenste        Weisen verarbeitet wird. Nach der Ankunft in Esfahan werden die berühmten Brückenanlagen entlang des Flußes Zayandeh Rud besichtigt.

20.Tag: Esfahan (20km):

Begonnen wird der Tag mit einer Besichtigung des safavidischen „40 Säulen-Palastes/ Chehelsotoun“    bevor der Meydan Naghsh-eh Jahan-Platz, ein weiteres UNSECO-Weltkulturerbe mit seinen einzigartigen architektonischen Sehenswürdigkeiten Sheykh Lotfollah-Moschee, Ali-Qapu Palast und Imam-Moschee    besichtigt werden. Zum Abschluss dieser Besichtigung wird bei Interesse noch ein kleiner Abstecher in den Bazar Gheysariyeh unternommen

21.Tag: Esfahan (25km):

Vormittags geht es in Richtung des armenischen Stadtviertels Jolfa, wo die armenisch-orthodoxe Kirche Kelisa Vank sowie das angeschlossene Museum besucht werden. Der letzte Besichtigungsort dieser Reise wird die ehemalige Freitagsmoschee sein. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Nach dem Abschiedsessen wird es Zeit geben, um sich vor dem Rückflug vom International Shahid Beheshti Airport         Esfahan bei einem Tee oder einem Fruchtsaft von Iran zu verabschieden.

 

 

 

 

 

 

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